Hängt den Alltag an den Nagel
Grüezi und Welcome auf der neuen Homepage der Zürcher Fasnacht in einer der schönsten Städte der Welt.
Motto 2019: Mir wänd de Schlüssel zrugg !
Am 11. November 2018 gelangt auch die neue offizielle Plakette in den Verkauf. Gestaltet vom Mitglied der Zürigugge "Limmatliiche", Béatrice Mayoraz @ kostet sie wie üblich CHF 10.00 plus Versandkosten. In sehr limitierter Auflage gibt es speziell für Sammler auch eine Luxusausgabe dieser Plakete auf Silber zum Preis von Fr. 30.--. ZüriCarneval Plakette 2019 - Für Fasnachtsbegeisterte ist der Kauf Ehrensache und erfüllt erst noch einen guten Zweck. Eine sehr wirksame und auffällig schöne Art, die ZüriFasnacht zu unterstützen. Mit dem Kauf der Plakette unterstützt Du alle Aktivitäten von ZüriCarneval. Bestellung nimmt Béatrice gene entgegen.

Der ZüriCarneval organisiert sich nicht von selbst. Auch wenn wir strikte non-profit sind, so brauchen wir trotzdem Geld, unter anderem um die in den letzten Jahren stetig wachsenden finanziellen Ansprüche zu decken und die Gastgruppen mit einem Imbiss nach dem Umzug zu verpflegen.

Es gibt verschiedene Arten ZüriCarneval und die ZüriFasnacht zu unterstützen. Eine sehr wirksame ist der Kauf der ZüriCarneval Plakette 2019 oder der goldenen ZüriCarneval Gründungs-Plakette. Der Erlös kommt allen ZüriCarneval-Aktivitäten zugute.

Jetzt bestellen und mit dabei sein, am grössten Volksfest, welches das winterliche Zürich zu bieten hat. Vielen Dank!
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ZüriCarneval steht für Schweizer Brauchtums-Fasnacht, Guggenspektakel, Kinder-Carneval, Steelsound.... kurz, für Fasnacht über die Kulturgrenzen hinweg. Wie man dieses Treiben, dessen Tradition in Zürich bis ins tiefe Mittelalter und weiter zurückgeht auch nennen mag, Fasnacht oder Carneval; in erster Linie geht es dabei um ein Mehr an Lebensfreude und -energie. Beschrieben wird dies nicht zuletzte auch mit dem Motto "Hängt den Alltag an den Nagen". Erarbeitet wurde dieses der Zeit angepasste Konzept von einer aus dem Guggenring Zürich hervorgegangenen Arbeitsgruppe, die sich aus engagierten Vertretern aller Bevölkerungskreise zusammensetzt. Eingebettet in den traditionellen Vereinen Guggenring Zürich soll so auch das traditionelle Schweizer Fasnachts-Brauchtum gestärkt und mit mit neuen internationalen Elementen angereichert werden.

Der Guggenring Zürich ist ein Zusammenschluss von Guggenmusiken aus der Stadt Zürich und der Agglomeration sowie FasnächtlerInnen. Er organisiert den offiziellen Teil der Zürcher Fasnacht.
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Ursprung der Fasnacht

"Fleisch lebe wohl" - oder etwas Fasnachtsgeschichte für Eingefleischte.

Wer in ihrem Kern historische Feste auf neue Art feiert, hat gewiss auch Anspruch darauf zu wissen, worauf denn das überaus bunte und gelegentlich ausufernde Treiben, das jeweils weltweit zwischen dem 6. Januar und Aschermittwoch stattfindet gründet. Hier etwas Geschichte zu diesem Thema:

„Fastnacht“ kann man verstehen als „Vorabend der Fastenzeit“. Aber eigentlich kommt der Begriff von „fasen“, das ist ein altes Wort für „närrisch sein“. Erst viel später sprach man von Karneval: carne vale ist Lateinisch und heisst: Fleisch, lebe wohl. (Andere Deutungsmöglichkeit: carrus navalis bedeutet Narrenschiff.)
Der Ursprung der Faschingszeit geht bis ins 13. Jahrhundert zurück. In Köln sprach man schon im Jahr 1234 vom närrischen Treiben. Strassenumzüge hat es in Westfalen erstmals Anfang des 17. Jahrhunderts gegeben. Vor Beginn der 40-tägigen österlichen Busszeit haben die Christen die letzten Tage noch einmal richtig gut gegessen, getrunken, getanzt und gefeiert. Den Faschingssonntag nannte man damals „Herrenfastnacht“, der heutige Rosenmontag wurde „Bauernfastnacht“ genannt.

Die „katholische Narrenfreiheit“ kommt nicht von ungefähr. Ein Blick in die Geschichte zeigt: Der Fasching hat als „Fest der verkehrten Welt“ eine unverrückbare Stellung im christlichen Kalender. Unlösbar ist er mit dem Aschermittwoch und der folgenden Fastenzeit verbunden. Ohne diesen Hintergrund wäre der Fasching gar nicht denkbar. Das närrische Treiben und zahlreiche damit verbundene Faschingsbräuche können sich nachweislich auf das Zweistaatenmodell des heiligen Augustinus berufen: auf der einen Seite das „Reich Gottes“ (civitas die) und auf der anderen Seite das „Reich Satans“ (civitas diaboli). In einer kurzen Zeit, eben im Fasching, kann das vergängliche „Reich Satans“ sich in aller Flüchtigkeit, Farbigkeit, mit drastischer Übertreibung und Narrenprunk entfalten. So sah es jedenfalls das Mittelalter. Es ging im Fasching denn dementsprechend auch um einiges deftiger zu als heutige Animateure und Faschingsdesigner sich das auszudenken wagen.

Heftig wurde immer wieder darüber gestritten, ob der Fasching tatsächlich eine „höchst christliche und wahrhaft katholische Institution“ sei, wie es wohlwollend im vorigen Jahrhundert der Mainzer Bischof Paul Leopold Haffner sah. Es gab sogar päpstliche Empfehlungen, so die von Martin IV. im Jahre 1284, die Gläubigen sollten „etliche Tage Fastnacht halten und fröhlich sein“. Geiler von Kayserberg, Franziskanerprediger am Strassburger Münster, meinte: „Die Christliche Catholische Kirche erlaubet eine ehrliche recreation und Wollustbarkeit, damit ihre geistliche Kinder desto williger seyn, die heilige Fasten zu halten.“ Am Collegium Germanicum, dem ältesten Priesterseminar der Welt in Rom, wurde jährlich ein „Narrenkönig“ gewählt. Er führte während des Karnevals das Regiment. Protestantische Reformatoren verstanden dagegen beim Fasching keinen Spaß und brachen abrupt mit der katholischen Faschingstradition.
Das sprichwörtliche mittelalterliche „Narrenschiff“ ist vollbesetzt mit Personen, die nur dem eigenen Vergnügen frönen. Auf Holzschnitten und Bildern sind Frauen und Männer geistlichen Standes reichlich auf den „Narrenschiffen“ vertreten. Sie reisen unter geblähten Segeln „gen Narragonien“. Einen anderen Kurs hält dagegen das „Schiff des Heiles“ mit dem „Mastbaum des Kreuzes“. Es steuert den „Hafenplatz des ewigen Lebens“ an. So machte sich das Mittelalter die religiöse Dimension des Faschings als reinigenden Bussakt deutlich: Durch Darstellung und Spiel der verkehrten Welt sollte die rechte Ordnung um so deutlicher erscheinen. Am Aschermittwoch war die Narretei vorbei. Die Narrenkappe mit den „Eselsohren geistlicher Trägheit“ und den „Schellen der Lieblosigkeit“ wurde abgelegt.

Empfehlungen für den Fasching kamen auch von Bischöfen. So wollte der Mainzer Bischof Haffner „fast eine Ketzerei darin sehen“, würde der Fasching abgeschafft. 1993 empfahl der Münchner Erzbischof, Friedrich Kardinal Wetter, den Fasching als „heitere Revolte gegen niederdrückenden, auslaugenden Stress“. Er verschaffe „gesunden Realismus, damit wir uns nicht wichtiger nehmen, als wir tatsächlich
sind“.

Dieser Aufforderung schliessen wir uns in unserem modernen, dem Individuum zunehmend weniger Zeit lassenden Umfeld natürlich gerne an.
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Presse:

Gerne stellen wir Ihnen Bildmaterial zur freien Verwendung zur Verfügung. eMail oder Anruf auf die untenstehende Nummer genügen. Das vollständige Programm entnehmen Sie bitte den beiliegenden Unterlagen.

Medienmitteilung:
Motto 2019: Hängt den Alltag an den Nagel! -
"Mir wänd de Schlüssel zrugg"
ZüriCarneval 2019,  8. -11. & 16. März 2019 folgt in Kürze.

Der Zürcher Fasnachtsumzug 2019 bietet ein farbenprächtiges Spektakel mit in- und ausländischen Gruppen sowie ein Vielzahl weiterer Highlights

Hintergrund
Hängt den Alltag an den Nagel

Die über 100jährige Zürcher Fasnacht tritt auch dieses Jahr mit dem zunehmend aktueller werdenden Motto „Hängt den Alltag an den Nagel“ auf. Damit soll auch ausgedrückt werden, dass die Fasnacht schon immer auch ein willkommenes Ventil war, um die Spannungen des Alltags friedlich und fröhlich abzubauen und für einmal schlechte Nachrichten mit Klamauk, schunkelnd und tanzend zu den schrägen und fätzigen Klängen der Guggenmusiken hinter sich zu lassen. Erinnert sei dabei auch an das vor rund 100 Jahren vom damaligen In-Treffpunkt Café Odeon hochgehaltene Motto „Luschtig und fröhli mit jedem Löli“, welches als Fasnachtsmotto durchaus auch heute noch seinen Wert hat.

Die Zürcher Fasnacht ist ein Volksfest für alle, das seit Jahrzehnten die Fasnächtler, "Böggen", Brauchtums- und Hexengruppen sowie die Guggen aller Himmelsrichtungen auf die Strassen der rechtsufrigen Zürcher Innenstadt und in die Fasnachtsbeizen treibt. Wer Lust und Freude an heissem Guggensound, sanften Klängen von Steelbands, mitreissenden südamerikanischen Rhythmen, wildem Hexentreiben, witzigen Sujets und fantastischen Masken, rauschenden Gewändern und launigen Sujets hat, für den ist Zürich an diesen Tagen eine der schönsten Schaubühnen der Welt.
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Die ZüriCarneval-Plaketten im Set
Die bis anhin erschie-nenen Züri Carneval Plaketten gibt es für Sammler auch im Set zum Preis von CHF 60.-- plus  Versand-kosten.
 
Die offizielle Zürich-Carneval-Plakette 2019
Ein edles Stück, auch für Sammler. Der Erlös dient
der Finanzierung aller Zür-
cher Fasnachtsaktivitäten.

Die goldene ZüriCarneval Gründungs-Plakette.
Die erste, im Jahr 2003 he
rausgegebene ZüriCarneval-
Plakette, gestaltet von Zürcher Grafiker Stefan Vogelsanger. Das wertvolle Sammlerstück zeigt das Logo des ZüriCarne-val. Preis: Fr. 20.--/ Stück plus Versandkosten.
 
Foto-Galerie
Aktualisiert am Montag 26. November 2018
Dia-Show vom 11.11.11:11 2018